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Humankapitalmanagement

Das Intellektuelle Vermögen eines Unternehmens besteht aus der Leistung der Mitarbeiter (Humanvermögen) und einer effizienten und nachhaltigen Organisation (Organisationales Vermögen).

Die Förderung dieses Intellektuellen Vermögens ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Ohne den Wert dieses wichtigsten Vermögensbestandteils zu kennen, ist eine zielgerichtete und effiziente Förderung kaum möglich.

Hierzu hat das Kompetenzzentrum in einem EU-Projekt ein Bewertungsmodell entwickelt, das so genannte „Plexus-Modell“, das in der Praxis bereits erprobt wurde (s.a. unter „Referenzen“) und folgende Zusammenhänge analysiert:

Die im Forschungsprojekt entwickelte Bewertungsformel ist die Grundlage der quantitativen Bewertung z.B. eines Unternehmensstandortes oder einer Abteilung hinsichtlich der Ausprägung des vorhandenen Intellektuellen Vermögens. Es operiert mit Daten aus Bilanz und G&V-Rechnung sowie der Personalabteilung und fragt z.B. nach Fehlzeiten, Fluktuation, Produktivstunden und Weiterbildungsaktivitäten. Diese Zahlen werden jede für sich analysiert und in einen (Österreichweiten) Vergleich gestellt. Besondere Gegebenheiten des Unternehmens werden hierbei (in Absprache mit dem Management) berücksichtigt.

In einem weiteren Schritt können durch empirische Erhebungen im Betrieb die Ursachen für diese Zahl analysiert werden. Dazu gibt es am Kompetenzzentrum eine eigens entwickelte arbeitspsychologische Erhebungsmethodik, die bereits erfolgreich angewendet wurde: die SFRP-Methode (Soft Facts for Job Readiness Performance). Sie beleuchtet die Faktoren Arbeitszufriedenheit, Motivation und Commitment der MitarbeiterInnen, die die Mitarbeiterleistung wesentlich beeinflussen.

Sind die Ursachen betreffend der Ausprägung des Intellektuellen Vermögens in einem Unternehmen analysiert, können individuell angepasste Beratungskonzepte zur Förderung des Humanvermögens angeboten werden, wofür das Kompetenzzentrum und sein Beraternetzwerk ebenfalls zur Verfügung stehen (s.a. unter „Beratungsleistungen“).

Folgende Beispiele für die Tätigkeit des Kompetenzzentrums verdeutlichen noch einmal die Arbeitsschwerpunkte:

Grundlagenforschung

  • Entwicklung von Modellen zur Bewertung von Intellektuellem Vermögen
  • Analyse von Einflussfaktoren auf Intellektuelles Vermögen
  • Bildungs- und Arbeitsmarktforschung

Angewandte Forschung- und Beratung

  • Unternehmensanalysen durch Bewertung des Intellektuellen Vermögens
  • Bilanzierung von Humankapital
  • Entwicklung von Fördermaßnahmen und Führungsinstrumenten für Humanvermögen
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Wirtschaftsmedizin und Arbeitsfähigkeit
  • Arbeitszufriedenheit, Motivation, Commitment
  • Weiterbildungsmanagement
  • Organisationsentwicklung

Wissenstransfer

  • Lehrgang Human Capital Management & Business Ethics (s.a. unter „Bildung“)
  • Seminare zur Förderung des Humanvermögens (Fehlzeitenmanagement, Motivationstrainings...)
  • Veranstaltungen und PR-Aktivitäten
  • Publikationen